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| Aktuelle Ausgabe | ||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wer die Zeitschrift ins Leben rief Die erste Ausgabe der DOKUMENTE erschien am 1. August 1945 in der französischen Besatzungszone. Die Isolierungspolitik der französischen Zone gegenüber ihren Bewohnern führte unter anderem dazu, dass die Information durch beispielsweise französische Zeitungen nicht möglich war, da ihr Verkauf untersagt blieb. In dieser Situation gründete ein französischer Militärseelsorger, der Jesuitenpater Jean du Rivau, jenseits der Regelungen der offiziellen Besatzungspolitik die Zeitschriften DOKUMENTE und DOCUMENTS, um das Informationsbedürfnis von Deutschen und Franzosen zu befriedigen: Die Zeitschriften sollten in Deutschland über Frankreich und in Frankreich über Deutschland informieren: "Wir wollen keine Stellung nehmen, wir wollen einfach den einen und den anderen durch Texte Aufklärung geben." (Jean du Rivau). DOKUMENTE und DOCUMENTS sollten so an der Begründung der geistigen Grundlagen einer gemeinsamen europäischen Zukunft mitwirken. Zur Betreuung beider Organe stützte sich Jean du Rivau nicht auf die Strukturen der Besatzungsmacht, sondern auf Akteure der Zivilgesellschaft, d.h. die von ihm gegründete Gesellschaft für übernationale Zusammenarbeit (GÜZ). Die Herausgebergesellschaft, die Gesellschaft für übernationale Zusammenarbeit / Bureau international de liaison et de documentation (B.I.L.D.), stellte aufgrund der Erfahrungen von Krieg und Widerstand den Willen zur Versöhnung in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Im Rahmen dieser Arbeit dienten die beiden Schwesterzeitschriften DOKUMENTE und DOCUMENTS als Akteure der deutsch-französischen Aussöhnung und suchten dann die deutsch-französische Zusammenarbeit durch Informationen über das jeweilige Nachbarland zu fördern. Seit 2010 erscheinen DOKUMENTE und DOCUMENTS als gemeinsame, bilinguale "Zeitschrift für den deutsch-französischen Dialog". |
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