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Ausgabe 4 / 2007
Gewerkschaften in Frankreich und Deutschland

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Nachdem die deutschen Lokführer Pendler und Reisende in den Sommermonaten in Atem gehalten haben, widmet sich das Dossier der Augustausgabe dem Thema Gewerkschaften und Mitbestimmung in Frankreich und Deutschland:
Worin unterscheidet sich das Streikverhalten der Franzosen und Deutschen? Welche Ziele und Vorgehensweisen finden sich übereinstimmend oder abweichend in beiden Ländern? Die Gewerkschaftsbewegungen der Nachbarn sind fundamental anders strukturiert und operieren unter rechtlich kaum vergleichbaren Bedingungen. Doch trotz ungleicher Geschichte, Strukturen und politischer Rahmenbedingungen zielen vor allem die Forderungen der Arbeitnehmer weitestgehend in die gleiche Richtung, auch wenn sie ganz unterschiedliche Mittel einsetzen, um diese zu erreichen.

Gleichzeitig wird die anhaltende Erosion der Gewerkschaften in Frankreich und Deutschland analysiert: Welche Gründe gibt es für den massiven Mitgliederschwund?

Schließlich kommt auch die zunehmende Bedeutung der europäischen Ebene für die Handlungsfelder der Gewerkschaften zur Sprache: Transnationale Fusionen erfordern Einflussnahme jenseits der nationalen betrieblichen Mitbestimmung. Die Europäischen Betriebsräte, deren Funktion und Wirksamkeit vorgestellt wird, sind dabei unterschiedlich stark vom deutschen und französischen Modell geprägt.

Der Politikteil wirft einen Blick auf die enorme Präsenz und ersten Reformetappen des neuen Staatspräsidenten. Auch die EU-Partner hielt Nicolas Sarkozy durch seine Auftritte beim Brüsseler Gipfel oder in der Euro-Gruppe mit seiner Interessenpolitik einstweilen in Atem.


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